Frauen Birchwil
Zielgruppe: Frauen ab 55+
Das Ganzkörpertraining ist abwechslungsreich aufgebaut und beinhaltet folgende Punkte;
Gelenke begrüssen, leichte Aufwärmübungen zu Musik, Funktionaltraining mit Hilfsmitteln, Ganzkörpertraining und Problemzonen z.B. BeBo, Beweglichkeit, Dehnen, Faszien, Zirkeltraining, gelegentlich kleine Spiele, Entspannen
Nach dem Training gehen wir gemeinsam ins Restaurant und lassen den Abend ausklingen.
Auch unternehmen wir jedes Jahr einen Tagesausflug mit einer kleinen Wanderung, um uns auch ausserhalb der Turnstunden besser kennenzulernen.
Kontakt
Turnzeiten
Montag 19:45 - 21:00 Uhr in der Turnhalle Sunnerain






Wir sind erstaunt und erfreut viel zu erfahren über eine Sparte, die uns im Detail unbekannt war.
Die Fortsetzung unserer Reise bringt uns zum Mittagessen ins Restaurant Sternen Neumühle in Zollbrück im Emmental. Unser nächster Besuch ist die genussvolle Kambly Erlebniswelt in Trubschachen. Zum Glück war das Mittagessen nicht zu üppig, so können wir den Bauch voll stopfen mit verschiedensten Sorten feinster Guetsli. Das Probieren animiert uns natürlich zum Kaufen, und keine von uns verlässt den Laden ohne einen grossen Sack voller Süssigkeiten.
Die anschliessende Heimreise im kleinen Car verlief rassig bis an die Toren der Stadt Zürich. Hier stockte es ein bisschen, aber wir kommen rechtzeitig zum Abschluss unseres Ausflugtages mit Wetterglück, ins Restaurant Zur Linde, Oberwil, wo wir erwartet werden.
Wir danken den beiden Organisatorinnen Vreni Schrei und Anne-Marie Stüssi für ihre gute Organisation. Sie hingegen bedauerten sehr, dass wir die geplante zusätzliche Attraktion nicht ausführen konnten. Aber wir alle sind auch so mehr als zufrieden.
Edith Lehmann
2. September: Alle Jahre wieder zieht es uns nach dem Turnen an die Chilbi, wo wir uns in der Raclettestube die feine Käsespeise zu Gemüte führen.
10. Oktober:
Leider mussten wir am 10. Oktober 2024 von unserer Turnkollegin Sylvia Schneider im Friedhof Bassersdorf Abschied nehmen. Sie war seit der Gründung unserer Frauenriege Birchwil (damals Gym Dames), am 6.9.1976, dabei und hat viele Jahre wacker mitgeturnt. Sie war stets eine fröhliche und aufgestellte Kollegin, die wir sehr schätzten. Im Jahre 2008 wechselte sie von den Aktiven ins Lager der Ehemaligen über, und freute sich jeweils sehr, bei den Turnerreisen und anderen Aktivitäten dabei sein zu dürfen. Wir denken gerne an die netten Stunden mit Sylvia zurück.
2. Dezember: Chlausfeier in der Raclettestube. Heute am Chlausabend steht schon wieder Raclette auf dem Menueplan. Es gibt in der Chässtube in Winterthur das spezielle Raclettefest, bei welchem jede ihr eigenes Racletteöfeli mit feinstem Käse und allerlei Zutaten auf dem Tische hat. Wie immer starten wir mit einem Glas Sekt für die gute Laune und dürfen uns reichlich mit Käse eindecken. Sekt und weitere Getränke wurde von einer Kollegin anlässlich ihres 90-Jährigen gestiftet. Beim Retourweg durch die Marktgasse bewunderten wiederum die leuchtende Weihnachtsdekoration.
Im Namen unserer Riege danke ich Dora herzlich für ihren Einsatz. Schön wäre es, wenn sie wieder ganz gesund wird und wir mit unseren Turnstunden voll durchstarten könnten im nächsten Jahr. Ihr und den Turnkolleginnen wünsche ich ein gesundes und spannendes 2025.
Edith Lehmann
Rückblick auf das Birchwiler Frauenturnerinnen-Jahr 2024 (aufgeschalten im Januar 2025)
Die Jahre vergehen für uns Turnerinnen stets schneller. Wir sind alle noch sehr motiviert für die Turnstunden, da wir es von Jahr zu Jahr nötiger haben. Doras Turnstunden schätzen wir sehr und geben uns Mühe all ihren Übungen zu folgen, die sie uns vorgibt. Natürlich sind wir unglücklich, wenn unsere Leiterin infolge Krankheit oder andern Gründen ausfällt und wir auf die Turnstunden verzichten müssen.
Im Sommer ist es oft sehr heiss in der Halle, sodass wir ins Freie ausweichen.
Sehr viele Aktivitäten haben wir nicht mehr zu verzeichnen, ausser unserm Turnerinnenausflug, dem Chilbi-Raclette und der Samichlausfeier.
28. Juni: Ausflug der Birchwiler Frauen - Am Regen vorbei zu den Schafen und Kamelen und viel Süssem
Die Sonne scheint als wir im Car unsere Sitze einnehmen und bequem Richtung Luzern fahren. Wie immer gibt es ein Rätselraten wohin die Reise führt. Fahren wir der Sonne entlang oder treffen wir auf ein Gewitter, da schwarze Wolken in Erscheinung treten? Vom Luzernbiet wechseln wir über in den Kanton Bern. Kurz nach der Kantonsgrenze landen wir in Huttwil. Beim Aussteigen fallen uns drei Bauernhöfe auf, und wir fragen uns, welche Art von Demonstration wir hier zu sehen bekommen. Wir sehen Schafe und Kamele, hätten aber eher Kühe erwartet. Doch zuerst werden wir mit Kaffee/Tee und Gipfeli versorgt, was wir der Stifterin Elisabeth Weibel anlässlich ihres halbrunden Geburtstages zu verdanken haben.
Bald erklärt uns der Chef der Gehöfte, dass die Familie Grädel, die seit Generationen den Bauernhof in Schwarzenbach/Huttwil betrieb, vor 42 Jahren den üblichen Bauernbetrieb aufgab und sich auf die Schafwolle-Verarbeitung konzentrierte. Mit 100 Schafen, Waschbecken für die Rohwolle und einer Kardiermaschiene begannen sie das neue Metier. Später kamen die bekanntesten Merinoschafe, Alpakas, Mohair-und Kaschmirziegen dazu sowie Jacks und Kamele. 8 Kamele leben auf dem Hof. Ihre Haare werden nicht geschoren, nur abgelesen. Ihnen sind besonders feine Kamelhaardecken und -mäntel zu verdanken. Ein Kamel-Trekking wäre sehr verlockend gewesen, doch die Zeit fehlt leider dazu. Auch auf das Übernachten in der Mongolischen Jurte verzichten wir.
Riesengross ist das Sortiment an Wollartikeln im grossen Verkaufsraum, Kleider, Finken, Wollunterwäsche, Kosmetikartikel usw. Wir betasten die weichen Schurwollduvets, Bettauflagen und Kopfkissen und sind sicher, auf ihnen entspannt zu ruhen und süss zu träumen. Ein Kenner kann sogar unterscheiden ob das Produkt von Mohair- oder Kaschmirziegen, Alpakas oder vom Kamel stammt. Herr Grädel betont immer wieder alle Vorteile der Wollbekleidung, die atmungsaktiv und temperaturausgleichend gegenüber den synthetischen Stücken sei. Er rät uns, Wollartikel ja nur mit 30 Grad zu waschen. Die Rohwolle hingegen wird mit 60 Grad gewaschen. Im grossen Waschbecken geht 1/3 der Wolle an Dreck und Fett verloren. Der Betrieb wird auch Schafschur Huttwil genannt und nimmt auch Wolle zum Waschen von fremden Tieren an. Mit der Anschaffung gefährdeter Tierarten gründete Familie Grädel 2006 den ProSpecieRara-Arche-Hof Huttwil. 18 Familienmitglieder und 28. Angestellte umfasst der Betrieb.
Unsere Aktivitäten
Rückblick auf das Birchwiler Frauenturnerinnen-Jahr (aufgeschalten im Januar 2024)
Wir blicken zurück auf ein sehr heisses Jahr. Da es natürlich nicht nur draussen, sondern auch in der Turnhalle heiss war, verlegte Dora einige Male unser Turnen kurzerhand auf die Wiese, was wir sehr begrüssten. Dass es hie und da schräg und abrutschig war, nahmen wir gerne in Kauf. Ab und zu spazierten wir im kühlenden Wald von der Turnhalle nach Breite ins Restaurant Sternen, einmal gar mit einem längeren Umweg.
Unsere Turnstunden wurden unterschiedlich gut besucht. In unserem Alter kommt es häufiger vor, dass längere Absenzen infolge Operationen oder sonstige Beschwerden auftreten. Zum Glück weiss unsere Turnleiterin Dora Hofer um die Gebresten uns älterer Turnerinnen und drückt gerne ein Auge zu, wenn wir die Übungen nicht so ganz perfekt ausführen, wie sie es uns vor macht. Wir sind dankbar über unsere fröhliche und stets geduldige Leiterin Dora.
5. Juli: Klang-Maschinen-Museum und Schifffahrt waren am Turnerinnenausflug das Thema
In diesem Museum in Dürnten befinden sich einzigartige Musikautomaten und Orgeln, aus denen schönste Musikstücke, ja ganze Konzerte ertönen. Anfangs des 20. Jahrhunderts, in der Zeit der «Belle Epoque», war es modern, statt eines Life-Orchesters in den Salons Automatenmusik ertönen zu lassen. Ganz speziell und lustig war für uns, wieder einmal im Chilbi-Karussell auf einem Pferd zu sitzen. Nach einem feinen Mittagessen in der Stadt Rapperswil folgte ein kleiner Spaziergang mit anschliessender Schifffahrt bis nach Zürich.



Einmal mehr ist das Ziel nicht bekannt. Aber wir verlassen uns ganz auf die Organisatorinnen und sind sicher, dass sie uns einen angenehmen Turnerinnenausflug bescheren werden. In der Tat werden wir mehr als überrascht mit einer Ausstellung von grossartigsten mechanischen Musik- und Puppenautomaten.
Ein Büssli mit frohgelaunten Oberwilerinnen fährt morgens um 08.00 Uhr zur Haltestelle Birchwil, wo die Birchwilerinnen zusteigen. Es geht Richtung Zürich Oberland. Schon in Dürnten - was uns erstaunt - heisst es: «Aussteigen für den Kaffeehalt». Am unscheinbaren Haus, das wir betreten, steht: KMM. Niemand kann sich darunter was vorstellen. Welche Überraschung als wir eintreten und all die kostbaren Musikautomaten sehen! Bald erfahren wir: «KMM» heisst Klang-Maschinen-Museum.
Kaffees, Tees und Gipfeli werden serviert, gesponsert von Nelly Frehner, anlässlich ihrem vierten Urgrossmutter-Ereignis. Besten Dank und herzliche Gratulation.
Das 20. Jahrhundert war eine Erfinderzeit
Nun sind wir aufnahmefähig für die folgende Museumsgeschichte, die uns in die Kultur zum Anfang des 20. Jahrhunderts zurückführt: «Belle Epoque» war die Zeit, als die Oberschicht Hauskonzerte veranstaltete, auch vielfach ohne Life-Orchester. Anstelle dessen erklang Salonmusik von Chopin, Schumann u.a. aus Pianos oder Flügeln mit eingebauten Musikautomaten. In Kaffeehäusern hörte man Kaffeehausmusik mit gängigen Melodien und Schlagern; in den Restaurants klangen aus Automaten Walzer, z.B von Johann Strauss usw., die sogenannte Restaurantmusik.

Erfinderische Leute, meist Uhrmacher und speziell begabte Handwerker, tüftelten herum, wie man Klavier-, Handorgelmusik, Geigen in Orgeln und anderen Sujets einbauen könnte. Höchste Präzision war gefordert. Einzelne Instrumente, Orgelpfeifen oder ganze Konzerte wurden aufgenommen und die Töne mit Druckluft in Papier (Karton) und Messingplatten gestanzt. Selbst verschiedene Lautstärken konnten gesteuert werden. Drehende Walzen wurden mit Nägeln bespickt. Die Papierrollen hatten eine längere Spieldauer als die Walzen.

Es wurde eine riesengrosse Industrie daraus. Leider ging die Aufnahmetechnik von einigen Musikorgeln im 2. Weltkrieg verloren. Wir sind überwältigt von der Menge der verschiedenartigen grossen und kleinen Orgeln. Es sind Wunderwerke. Die Technik und Handfertigkeiten waren damals sehr vielfätig. In verschiedenste Sujets, seien es Standuhren, Bilder, Sekretäre, Nähkästchen, Puppen, Tierfiguren und Tanzszenen wurden diverse Instrumentenarten einmontiert. Heute können sogar in die Orgeln kleine Computer eingebaut werden.
Dem Zürcher Oberländer Urs Bertschinger ist dieses Museum zu verdanken. Er hatte einen Hang zum Sammeln von Musikautomaten aller Art und schaffte sich eine grosse Menge wertvoller und einzigartiger Instrumente an. Um sie der Bevölkerung vor Augen zu führen, kaufte er in Dürnten die alte Seidenfabrik. Das Museum wurde 2017 eingeweiht. Es ist eine der grössten Ausstellungen der Schweiz für Mechanische Musik. All die Instrumente müssen gewartet und gereinigt werden. Dazu braucht es Leute, die präzis und sauber schaffen. Das Museum ist auch ein Ort für Kultur, Musik, Konzerte, Theater und Literatur.
Noch lange hätte man in diesem äusserst interessanten Museum verweilen können, doch die nostalgische Zeit ist vorbei. Unser Programm geht weiter. Das Büssli bringt uns in die beliebte Stadt Rapperswil, wo im Restaurant «Dieci» der Tisch für uns gedeckt ist. Vor dem Essen spenden uns die Organisatorinnen Ruth Dreher und Elsbeth Frischknecht einen Apéro. Herzlichen Dank.
Stadt Rapperswil
Nun ist die Zeit angesagt, das Städtchen Rapperswil auszukundschaften. Es ist schön, zum Rosen- und Klostergarten, zum Schloss und zur Kirche hinauf zu spazieren. Und auch durch die Gassen mit den Geschäften zu schlendern. Natürlich darf die Glace unten am See nicht fehlen beim Warten auf das Schiff, das uns nach Zürich bringen wird. Ein grosser Tisch ist für uns im Schiffsalon reserviert und schon wieder kommen wir in den Genuss zu einem Getränk, diesmal von den Sponsorinnen Susi Iseli und Elisabeth Weibel. Auch ihnen sei herzlich gedankt.
Wir geniessen die schöne Schifffahrt abwechslungsweise am rechten und linken Zürichseeufer. Von Stadelhofen aus sind wir in kurzer Zeit via Effretikon in Oberwil.
Kurz vor dem Heimziel des Ausflugstages mit Büssli, Schiff, Zug und Bus gibt es noch einen längeren, ungewollten Stau an der Oberwilerstrasse bei der Abzweigung Erspelweg.

Vermutlich nicht infolge eines grossen Unfalls, nur wegen engen Strassenverhältnissen. Doch gelangen wir rechtzeitig ins Restaurant Zur Linde, wo wir die Reise bei Speis und Trank ausklingen lassen. Ein eindrucksvoller Tag geht zu Ende, allerdings mit schwarzen Wolken am Himmel, die sich aber nie über uns ergossen. Kein einziges Mal mussten wir die Schirme öffnen. Auch das war gut geplant, nicht nur der ganze Ausflug.
Herzlichen Dank gebührt Ruth Dreher und Elsbeth Frischknecht für die tolle Ausflugsorganisation. Die Überraschung mit dem ausserordentlich interessanten Museumsbesuch ist ihnen voll gelungen.
Edith Lehmann
NB
Spontan melden sich für die Reiseorganisation 2024 Anne-Marie Stüssi und Vreni Schrei und für die Chlausfeier Dezember 2023 Elisabeth Weibel. Besten Dank im Voraus.
4. September 2023: Am obligatorischen Raclette-Essen nach dem Turnen an der Nürensdorfer-Chilbi dürfen wir natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen.
3. Dezember 2023: Weihnachts-Raclette-Essen in der WINTIalp im Stadtpark Winterthur. Da es uns vor einem Jahr so gut gefiel, kam die Organisatorin Elisabeth W. auf die Idee, dies zu wiederholen. Ein Glas Pro Secco ist ideal als Einstieg und verbreitet bereits eine fröhliche Stimmung in dieser heimeligen Holzhütte. Alle sind guter Laune und freuen sich über das servierte, eigene Raclette-Öfeli mit den excellenten Raclette-Scheiben inklusiv vieler Zutaten.
Das gemütliche Holz-Käse-Hüttli wierd jeweils im Frühling abgebaut, da die Wiese, auf der es steht, zum Stadtpark gehört. Im Spätherbst wird die Hütte im selben Stil immer wieder neu aufgebaut.



Schon wieder gehört ein gemütliches Turnerinnenjahr der Vergangenheit an.
Unserer Leiterin Dora Hofer danke ich im Namen aller Turnkolleginnen ganz herzlich und wünsche allen ein glückliches gesundes und interessantes neues Jahr.
Edith Lehmann