
Männerriege
Zielgruppe der Teilnehmer:
Männer ab 50 (ab den Besten Jahren😊), nach oben keine Altersgrenze
Die Männerriege trifft sich jeweils pünktlich um 20.00 Uhr in der oberen Turnhalle im Ebnet. Nach einer Aufwärmphase absolvieren wir die verschiedensten Gymnastikübungen unter kundiger Anleitung. Wir achten hierbei auf die Beweglichkeiten von Körper und Geist. Mit Intervalltraining fördern wir Geschicklichkeit und Ausdauer. Dabei macht jeder was und wie intensiv er kann. Gegen 21.00 Uhr steht dann ein Spiel an. Oft spielen wir Volleyball (Ausgabe Männerriege = bei uns darf der Ball einmal auf den Boden). Wir nehmen es dabei nicht so arg streng, der Spass steht im Vordergrund. Wichtig für uns ist auch das gemeinsame Durstlöschen nach getaner Arbeit im Restaurant in der Gemeinde. Im Sommer, sofern es das Wetter erlaubt, findet unser Triaining draussen vor der Turnhalle oder auf der Fussballwiese statt.
Während den Schulferien, wenn die Turnhallen geschlossen sind, unternehmen wir gemeinsame Aktivitäten wie z.B. eine Radtour, Stand up paddeln, Besuchen von Betrieben oder Einrichtungen oder auch mal eine Wanderung.
Kontakt
Turnzeiten
Montag 20:00 - 21:45 Uhr in der Turnhalle Ebnet
Unsere Aktivitäten
Jahresbericht Männerriege 2023 (ausgeschaltet im Januar 2024)
Montag 26. Juni 2023: e-Bike Fahrtraining mit Manfred
Beim letztjährigen e-Bike Ausflug stellte Manfred, als Militärmotorrad- und Hobby-Motorradfahrer fest, dass es da bei der korrekten Handhabung der e-Bikes noch viel Luft nach oben gab. Er wollte bei uns das Velofahren mit Motor perfektionieren und schlug uns deshalb vor, eine e-Bike-Fahrschulung durchzuführen. Gesagt getan. Manfred baute für uns auf dem Pausenplatz des Schulhauses Ebnet einen e-Bike-Hindernisparcours auf, der uns recht forderte. Siehe Fotos!
Die Themen, die Manfred mit uns behandelte, waren folgende: Unterschied zum Velo – allgemeines Handling des e-Bikes – richtiges Anfahren – richtiges Stoppen – korrektes Ausweichen über einen Randstein – Befahren des dahinter liegenden Naturgeländes – wie fahre ich richtig eine steile Rampe hinauf – Wippe befahren – Treppen fahren – u.s.w.
Ich bin sicher, dass jeder von uns an diesem Abend noch einiges lernen konnte und sein e-Bike in Zukunft etwas bewusster bewegen wird. Danke schön Manfred für deinen Einsatz für unsere Sicherheit.
Werner









Montag 24. Juli 2023: Appenzeller Alpenbitter und Bobbahn am Kronberg
Nach einer einstündigen Fahrt, parkierten wir unsere Autos auf dem Brauereiparkplatz in Appenzell. Ganz in der Nähe hatte ich im Hotel Adler zu Kafi und Gipfeli reserviert. Da unsere Führung in der Firma «Appenzeller Alpenbitter AG» erst um 11:00 Uhr begann, blieb uns genügend Zeit, den Kaffee ausgiebig zu geniessen. Punkt 11:00 Uhr wurden wir zur Führung eingelassen. Diese dauert 1 ½ Stunden und war jede Minute wert. Was uns sehr erstaunte, war, wie viele verschiedene Kräuter, grösstenteils aus eigenem Anbau in der näheren Umgebung, aber auch aus dem Ausland, für solche die hier nicht wachsen, verarbeitet werden. Die Kräuterkammer durften wir natürlich nicht besuchen, denn das Rezept ist geheim, wie beim Appenzellerkäse.
Mit einer informativen Tonbildschau wurde uns als Einstieg der Erstellungsprozess gezeigt. Dann ging es auf zum Rundgang durch die Produktion, die leider stillgelegt war. Es wird eben nicht an jedem Tag produziert, das gehört zum Prozess. Den Abschluss machte eine weitere Tonbildschau, in der uns die Firmengeschichte gezeigt wurde.
Der Weg zum Ausgang führte durch das Lager, wo wir erstaunt feststellten, wie viele verschiedene Produkte die Firma sonst noch vertreibt. Vom Whisky, über verschiedene Liköre und Schnäpse, wird alles gehandelt.
Vor dem Verlassen der Ausstellung durften wir noch die verschiedenen Produkte degustieren, natürlich um sie anschliessend im Fabrikladen wenn möglich zu kaufen!
Von der Fabrik zur berühmten Hauptgasse, die durch das Dorf zum Landsgemeindeplatz führt, war es nicht weit und diese muss man gesehen haben, wenn man Appenzell besucht. Der Landsgemeindeplatz ist bekanntlich der Platz, wo die Frauen an der Landsgemeinde nie Zutritt zum Ring, wie der abgesperrte Teil, der nur für wahlberechtigte Männer offen war, genannt wurde. Auf dem Rückweg zum Parkplatz besuchten wir noch die sehr bekannte Pfarr- und Mutterkirche St. Mauritius.
Um zum Parkplatz zu gelangen, mussten wir die Sitter auf einer Notbrücke überqueren. Wen wunderts, dass das Interesse am Aufbau der neuen Autobrücke grösser war, als an der Kirchenbesichtigung. Mit knurrendem Magen fuhren wir endlich nach Jakobsbad zum Mittagessen im Talrestaurant Kronberg. Obwohl der Himmel stark wolkenverhangen war, platzierten wir uns im Freien, aber wohlweislich auf der gedeckten Terrasse. Denn schon kurz nachdem wir unser Essen serviert bekommen hatten, goss es wie aus Kübeln. Schade, dachten wir, da fällt unser Bobbrun ins Wasser, denn bei Regen, so stand es bei der Kasse geschrieben, fahren diese nicht. Weit gefehlt! Der Regen hatte wohl etwas nachgelassen, aber von Abstellen keine Spur. Logisch oder, wenn man nicht fährt, verdient man kein Geld. Das muss man den Appenzellern nicht zweimal sagen. Also nichts wie los: Tickets gekauft und rauf auf die Bahn. Obwohl das Rodeln Spass machte, konnten sich nicht ganz alle Mannen entschliessen mit zu machen.
Um ca. 15:00 Uhr starteten wir dann zur Heimfahrt.
Werner





Montag 31. Juli: Pétanque und Chnoblibrot
Wir setzten den Start auf 17:00 Uhr fest. Da es jeweils noch einiges auf dem Hatzi vorzubereiten gab, wollte ich zeitig dort ankommen, um Fritz etwas zur Hand zu gehen. Wir kennen Fritz unseren Pétanque Spezialisten. Bei meiner Ankunft war alles schon aufs Schönste vorbereitet. Die Kugeln glänzten und die Cochonnet (Zielkugel) waren geputzt und bereitgestellt. Natürlich stand auch sein Auto wieder mit gefülltem offenem Kofferraum bereit. Da gabs Getränke aller Art. Mit oder ohne – kalt oder nicht so kalt – alles war bereit. Rasch bildeten wir zwei Mannschaften, eine linke und eine recht (geografisch, nicht politisch gesprochen) und los gings. Nach dem ersten Durchgang wechselte man die Gegenspieler. Die Siegermannschaften von links und rechts spielten nun gegeneinander und ebenso taten es die Verlierer. In einem packenden Final wurden dann noch die Sieger erkoren. Fritz, wir danken dir herzlich für die Vorbereitung und die gesponserte Tranksame.
Jetzt war es aber Zeit, um ins Ortsmuseum zu wechseln, denn dort warteten schon Franz und Willi auf uns. Chnoblibrot und heisse Würstchen waren bereit. Die Gastgeber hatten vor dem Ortsmuseum sogar noch Tische und Bänke für uns aufgestellt. Mit anderen Worten, die beiden Verwöhnten uns aufs vornehmste. So macht «turnen» Spass!
Lieber Franz, wir danken dir herzlich für das gespendete Chnoblibrot und euch beiden für die Einladung ins Ortsmuseum.
Werner







Montag 7. August: SUP in der Badi Auslikon
Petrus muss ein SUP-Fan sein. Schon zum dritten Mal fuhren wir bei schönstem SUP Wetter in die Badi Auslikon. Unsere Fahrer waren wiederum die SUP Besitzer. Nur Peter konnte in diesem Jahr nicht mit dabei sein. Thomas durfte jedoch das Brett bei ihm ausleihnen. So starteten wir gut gerüstet um 10:00 Uhr vom Ebnetparkplatz aus in Richtung Auslikon. Dort angekommen, waren die SUP’s rasch aufgebaut. Nur Thomas und ich bekundeten mit Peters Brett etwas Mühe, denn weder Thomas noch ich wussten genau wie man vorgehen musste. Mit Hilfe des alten Spruchs: «Probieren geht über studieren» schafften auch wir es, das SUP aufzublasen und das Abenteuer konnte auch für uns beginnen! Alsbald gings ins Wasser. Das Wetter war ideal für uns Anfänger. Das Wasser und die Luft schön warm und der leichte Wind kam aus Norden, d.h. im Notfall hätte er uns immer wieder zum Startpunkt zurück geblasen. So gegen halb zwölf meldete sich dann bei uns ein Hüngerchen und wir verschoben uns zum Kiosk. Hier konnte man je nach Lust und Hunger, Hamburger, Bratwurst oder Cervelats vom Grill bestellen. Damit man nicht vor dem Kiosk auf das Essen warten musste, bekam man beim Bezahlen einen Summer. Der war dazu da, zu summen, sobald das Essen abholbereit war. Nach einem kurzen Verdauungsschläfchen wagte sich der eine oder andere nochmals aufs Brett. Die andern schwammen für einen Schwatz an der Sonne, zum Floss hinaus.
Das Verpacken vom SUP ging dann auch für Thomas und mich etwas einfacher von der Hand. Somit mussten unsere Kollegen mit der Abfahrt nicht lange auf uns warten. Das Ziel war rasch abgemacht, man wollte sich noch zu einem Abschiedstrunk im Garten vom «Sternen» treffen.
Besten Dank für das Fahren der SUP-Besitzer und Überlassen der Bretter an uns nicht SUP-er!
Bis zum nächsten Mal.
Werner







Montag 14. August 2023: Minigolf
Im Gegensatz zum SUP scheint Petrus offenbar kein Minigolfer zu sein. Aber besser so als umgekehrt. Wir wichen dem nassen und stürmischen Wetter ganz einfach aus und verlegten unseren Minigolfabend ins Wetter geschützte Grindel. Dort war es trocken und der Besucheransturm nur mässig. Ideale Voraussetzungen für uns 12 Teilnehmenden ohne grossen Stress unsere Bälle zu schlagen. Nachdem alle Bälle im letzten Loch versenkt waren, wurden natürlich von jedem Spieler die benötigten Schläge zusammengezählt und eine Rangliste erstellt. Die Ranglisten wurden später im Restaurant «zur Sonne», vis à vis vom Bahnhof Kloten, beim Warten auf das Nachtessen verlesen.
Gruppenrangliste:
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Rang: Tony, Peter, Marco Total: 140 Schläge Durchschnitt: 46.6 Schläge
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Rang: Gubi, Thomas, Werni Total: 155 Schläge Durchschnitt: 51.6 Schläge
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Rang: Fritz, Paul, Hugo Total: 160 Schläge Durchschnitt: 53.3 Schläge
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Rang: Heinz, Iwan, Manfred Total: 166 Schläge Durchschnitt: 55.3 Schläge
Einzelrangliste:
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Rang Marco mit 41 Schlägen
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Rang Peter mit 45 Schlägen
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Rang Gubi, Thomas mit je 49 Schlägen
Es war erneut ein schöner Abschluss vom Sommerprogramm 2023.
Werner










11. bis 15. September 2023: Segeltörn auf dem Bodensee
Coronabedingt konnte Peter erst in diesem Jahr wieder einmal ein Segelboot bei seinem Namensvetter, Peter Gruben in Konstanz mieten. Letztes Mal waren wir im Mai 2019 auf dem See. Heuer war noch ein Boot für fünf Segelfreund im September zu mieten. Peter musste nicht lange fragen, eine Mannschaft war schnell gefunden. Das Wetter meinte es gut mit uns, solange man es vom Badeplausch her anschaut: Schönes Wetter und der See war 22 Grad warm. Wenn man es hingegen vom Segelerlebnis her anschaut, für das wir ja schlussendlich gekommen waren, war das Wetter eher flau. Selten guter Wind der es zuliess, hart am Wind zu segeln. Was dazu führte, dass die Motorenstunden um so mehr wurden! Was solls, wir hatten den Plausch und das war ja das Wichtigste.
Peter, wir danken dir ganz herzlich für die ganze Organisation und natürlich dafür, dass du das anspruchsvolle Amt des Skippers übernommen hast. Wie ich hörte, hast du ja bereits wieder begonnen eine Bootsmannschaft für dieses Jahr zusammen zu stellen. Super!
Werner














Samstag, 11. November 2023: Martinimärt
Da der Waffelstand am Martinimärt kurzfristig nicht mehr besetzt war, hat die Kulturkommission die Männer– und Frauenriege angefragt, ob sie kein Interesse daran hätten, diesen zu betreiben. Beat und Dora haben nach kurzem Nachfragen in den Riegen, zugesagt und auch gleich die Organisationsplanung übernommen.
Es ist sicher kein Stand an dem ein grosser Gewinn herausschaut. Aber darum geht es auch gar nicht. Der SCN muss sich vermehrt in der Gemeinde zeigen und wie kann man das besser machen, als wenn die Gemeinde für die Einwohner etwas organisiert, da mit zu helfen.
Jedenfalls war das Echo für den Anfang zufriedenstellend.
Wir danken dem OK und den Helfer:innen der Frauen– und Männerriege für die Organisation und Durchführung.





Montag, 4. Dezember 2023: Chlausabend
Wie üblich habe ich die sportbegeisterten Frauen und Mannen um 17:00 Uhr – eine Stunde vor dem Apéro in der Braui – zum Dorfrundgang eingeladen. Da es aber kürzlich sehr stark geschneit hatte und es jetzt erst noch hinein regnete, waren bei den aktuellen Temperaturen, so um null Grad, die Strassen, Trottoirs und Gehwegen stark vereist und das bedeutete, dass darauf zu marschieren geradezu abenteuerlich gewesen wäre. Aus diesem Grund war es für mich klar, dass ich leider aus Sicherheitsgründen den Rundgang absagen musste. Dafür bat ich die Chläusler und Chläuslerinnen um 18:00 Uhr direkt in die Braui zum Apéro zu kommen.
Bei Prosecco und dem von Edith gesponsorten Rose, liess sich der Chlausabend sehr gut an.
Die Tische hatte Beat zusammen mit Dora festlich gedeckt und damit sich Männlein und Weiblein schön mischen würden, hat Beat ganz einfach Servietten mit fliegenden Chlauskappen für die Damen und Servietten mit Radfahrenden Chläusen für die Männer gedeckt.
Nach dem Verzehr der gut gefüllten Brezeln bei Wein und Bier, kehrte plötzlich Ruhe ein. Denn, der Chlaus und der Schmutzli betraten zusammen den Keller mit lautem Glockengebimmel.
Nach der Begrüssung bat uns der Chlaus kurz aufzustehen und unserer langjährigen sehr verdienten Vereinswirtin, Esther Bosshart, die leider kürzlich verstorben ist, zu gedenken.
Anschliessend, las uns der Chlaus nicht wie üblich die Leviten, nein, er liess immer zwei Männer zusammen vortreten und die mussten sich gegenseitig loben oder dann eben in die «Pfanne hauen», was noch ganz spassig anzuhören war.
Dann, bevor Manfred zum Platz zurück kehrte, bat er den Chlaus noch um Erlaubnis, eine Chlaus – Geschichte, vortragen zu dürfen. Bei dieser Geschichte mussten wir alle mithelfen. Manfred suchte sich dazu Gehilfen aus, die sofort mit den folgenden Reaktionen reagieren mussten wenn er sie in der Geschichte erwähnte. Es waren dies:
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der Samichlaus, der musste «ho,ho,ho» rufen, der
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Fido der Hund, musste : «wuff, wuff,wuff» bellen
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der Bahnhoffvorstand musste laut durch die Finger pfeifen und
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Vater, Mutter und Kind mussten dreimal in die Hände klatschen
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bei «alli» mussten alle kurz aufstehen.
Eine tolle Geschichte mit viel Gelächter und Bewegung, genau richtig für Turnerinnen und Turner!
Zum Dessert gab es dann noch Kaffee, Kuchen und sogar Torten, die die Männer selber gebacken haben, oder halt wegen nicht Könnens deren Ehefrauen. Wie dem auch sei, wir danken allen herzlich für die grosszügigen Spenden.
Werner








Montag 11. Dezember 2023: Schlussmarsch
Um meinen Turnkollegen die Umgebung von Wiesendangen etwas näher zu bringen, plante ich einen einstündigen Marsch durch das Dorf und weiter nach Bertschikon, wo ich im Restaurant Sagi, einen kurzen Glühwein-Zwischenhalt eingeplant hatte. Dieser sollte uns für den kurzen Aufstiege nach Buch stärken. Buch ist eine Aussenwacht von Wiesendangen und liegt etwas erhöht oberhalb des Dorfes. Dort im Restaurant Hirschen, organisierte ich einen Fondueschmaus.Das war wenigstens mein Plan! Dann kam alles ganz anders.
Der Wetterbericht sagte leider für den Montag Starkregen und Sturm voraus. Weil wir uns alle nicht mehr im jugendlichen Pfadialter befinden, veranlasste dies einige Turner, wohl beim Samstagsbier in der Braui uns vorzuschlagen, den Marsch abzublasen und direkt mit dem Auto nach Berg zum «Hirschen» zu fahren. Mir selber kam der Vorschlag nicht ungelegen, da ich leider am Freitag noch mit Fieber im Bett lag, und so sagte den «Marschteil» ab. Auch wenn die körperliche Anstrengung vorgängig dem Fondueschmaus ausfiel, mundete uns das Fondue im Hirschen vorzüglich.